Lübecker Modell Bewegungswelten – die Geheimnisse des „Lübecker Koffers“

Ein Beitrag von Alexandra Berg und Joyc Thoms-HolickiEines unserer therapeutischen Angebote ist das Lübecker Modell Bewegungswelten ->. In jeder Bewegungswelt wird der gesamte Mensch mit all seinen individuellen physischen, sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten angesprochen. Die Übungen in den einzelnen Bewegungswelten werden an Alltagssituationen angelehnt, um so die Phantasie anzuregen und auch die Motivation der Teilnehmer*innen bei der Umsetzung zu steigern.  Einige der eingesetzten Utensilien, die wir hier vorstellen, sind Bestandteil des „Lübecker Koffers“. Darin…

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Lübecker Modell Bewegungswelten – was steckt noch dahinter?

Ein Beitrag von Joyc Thoms-HolickiDas Lübecker Modell Bewegungswelten dient der Förderung der Beweglichkeit, der Ausdauer, der Koordination, der Kognition sowie der Steigerung der Kraft. Auch der Spaß und die Freude dürfen nicht fehlen, um motiviert in die Übungsstunde zu starten. Alexandra Berg, Ergotherapeutin im Paritätischen Seniorenwohnen, lässt unsere Bewohner*innen an 2 Tagen in der Woche in die unterschiedlichsten Bewegungswelten eintauchen.Aktuell stehen Frau Berg siebzehn Bewegungswelten zur Verfügung.Den Übungen in der jeweiligen Bewegungswelt sind bestimmte Regionen zugeordnet,…

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„Brot essen ist keine Kunst, aber Brot backen“

(... nach einem deutschen Sprichwort) Ein Beitrag von Alexandra Berg und Joyc Thoms-Holicki Heute backen wir Brot…Aber nicht in der Küche, sondern in unserem Gymnastikraum!Das ist möglich mit dem Lübecker Modell Bewegungswelten (LMB) (Link https://pswbestpractice.de/luebecker-modell-bewegungswelten-ein-erfolgsmodell )Wie das geht? Hier ist ein kleiner Einblick: „Welche Brotsorten kennen Sie?“, fragt die Ergotherapeutin Alexandra Berg in die Runde.Um die Auge-Hand-Koordination zu fördern, erfolgt die Beantwortung durch Zuwerfen und Auffangen eines Balls.Die Atmosphäre ist entspannt. Mit viel Humor und Witz gelingt es…

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BEWEGUNGSFÖRDERUNG großgeschrieben

Wer meint, dass Betreuung in der Senioreneinrichtung nur aus Singen und Handarbeiten besteht, ist auf dem völlig falschen Dampfer. Das ist ein Klischee! Es geht um sehr viel mehr. Täglich begleiten die Betreuungsassistent*innen des Paritätischen Seniorenwohnens die Bewohner*innen im Alltag, betreuen sie bei Alltagsverrichtungen und leiten sie dabei an. Sie unterbreiten vielfältige Angebote, um Körper, Geist und Seele anzusprechen und vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern. Deshalb steht die aktuelle Pflichtfortbildung für unsere Betreuungsassistent*innen ganz…

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Je besser die Überleitung, desto reibungsloser die Versorgung

Welche Informationen brauchen Krankenhäuser, um unsere Bewohner*innen pflegerisch gut versorgen zu können?Auf jeden Fall die üblichen Stammdaten, wesentliche Diagnosen, Informationen über Risiken, Prophylaxen und die Nutzung von Hilfsmitteln sowie grundsätzliche Angaben zur pflegerischen Versorgung.Aber gerade bei Bewohner*innen mit kognitiven und kommunikativen Beeinträchtigungen ist noch einiges mehr erforderlich.Informationen über die übliche Tagesstruktur und feste Gewohnheiten helfen, den Bewohner*innen auch an einem anderen Ort eine Orientierung zu geben.Ebenso kann es sein, dass herausfordernd erlebtes Verhalten im Alltag…

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Learning by doing

Die beste Vorbereitung auf die Ergebniserfassung ist die praktische Übung Wenn die MUG`s auf dem Tisch liegen und mit dem EQ-Fächer gefächelt wird, dann ist wieder Zeit für „Ergebniserfassung“. Was so komisch klingt, ist eine sehr ernste Sache. In den aktuellen Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, Qualitätssicherung und –darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege (kurz MUG`s genannt) ist geregelt, dass vollstationäre Pflegeeinrichtungen seit…

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Betreuung und Begleitung im Alltag – eine ganz besondere Aufgabe

Betreuungsassistent*innen müssen viele Fähigkeiten haben. Denn so unterschiedlich die Menschen sind, die in unseren Einrichtungen leben, so vielseitig muss auch die Betreuung sein, die ihnen geboten wird. Das können Beschäftigungsangebote sein, wie z.B. Bewegungsförderung, Musik und Gesang sowie Gedächtnistraining. Aber auch die ganz konkrete Begleitung im Alltag oder das Üben von Fertigkeiten zur Alltagsbewältigung (z.B. beim Rollstuhltraining) sind Angebote, die zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität der einzelnen Bewohner*innen beitragen. Daneben schaffen Betreuungsassistent*innen auch regelmäßig Angebote…

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Zweite Runde Expertentage

Wie können wir mit unseren Bewohner*innen kommunizieren, wenn die Sprache verloren geht? Wie gelingt es uns, unsere Bewohner*innen mit Demenz in ihrer Welt abzuholen und ihnen auf der Gefühlsebene zu begegnen? Wie schaffen wir es, sie im Alltag zu stärken und ihnen Vertrauen zu geben? Wie können wir die Angehörigen stützen und die Lebenswelt der Bewohnerin bzw. des Bewohners erfahrbar machen? Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigen wir uns an unserem zweiten Expertentag. Die teilnehmenden…

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Refresher am Start

Im Alltag eines Wohnbereiches sind ganz schön viele Aufgaben zu erledigen. Hinzu kommen besondere Situationen, wie z.B. die Aufnahme, der Notfall oder die Überleitung von Bewohner*innen ins Krankenhaus, die quasi nebenbei zu bewältigen sind. Um Pflege- und Betreuungskräfte dafür gut auszurüsten, haben wir unsere Refresher entwickelt. Das sind kleine Fortbildungseinheiten, in denen nur einzelne (aber eben sehr wichtige) Aspekte eines Prozesses ganz pragmatisch anhand von Fallbeispielen aufbereitet und „durchgespielt“ werden. Die inhaltlichen Aspekte ergeben sich…

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Die Aufnahme reibungslos gestalten

Wie aus einer Idee ein Praxistest wird Sie haben schon viele Aufnahmen gehabt. Man kann mit Gewissheit sagen: die beiden Wohnbereichsleiterinnen Jenny Nußmann und Juliane Baars sind Profis in Sachen Aufnahme. Nicht erst durch die vielen Bewohner*innen, die seit April 2014 in das neu erbaute PARITÄTISCHE Seniorenwohnen „Vincent van Gogh“ eingezogen sind. Sie sind versierte Pflegefachkräfte, die wissen, worauf es beim Einzug in die Pflegeeinrichtung ankommt, und denen es wichtig ist, die Eingewöhnungsphase für die…

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