Eine solide Ausgangsbasis für die Indikatoren schaffen

Wenn die äußeren Anforderungen sich verändern, muss sich eine Organisation darauf einstellen. Manchmal ist es erforderlich, zunächst einmal alle Verantwortlichen für das neue Thema zu sensibilisieren. Wenn es um den Indikatorenansatz geht, ist das nicht mehr notwendig. Die Anspannung wächst von Tag zu Tag. Insofern ist es gut, dass wir heute den Grundstein legen und ganz konkret mit der Vorbereitung beginnen.

Kurz zum Hintergrund: Alle stationären Langzeitpflegeeinrichtungen erwartet ab Herbst 2019 eine neue, große Herausforderung: die Indikatoren zur Beurteilung der Ergebnisqualität. Die Einrichtungen sind verpflichtet, halbjährlich eine Ergebniserfassung verschiedener bewohnerbezogener Daten durchzuführen und an die extra dafür eingerichtete, unabhängige Datenauswertungsstelle DAS zu übermitteln. Aus der Gesamtheit der von der Einrichtung übermittelten Daten werden Indikatoren gebildet, die – gemessen an sogenannten Referenz- und Schwellenwerten – die Versorgungsqualität für verschiedene Bereiche (z.B. Erhaltene Mobilität, Dekubitusentstehung, Schwerwiegende Sturzfolgen oder Unbeabsichtigter Gewichtsverlust) aufzeigen.

Der erste wichtige Schritt in der Vorbereitungsphase besteht darin, alle Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen und Qualitätsbeauftragten auf einen einheitlichen Informationsstand zu bringen. Hierzu führen wir anderthalbtägige Schulungen durch.

Dabei soll ein Verständnis für die Indikatoren entwickelt werden und wir gehen selbstverständlich die umfangreiche Ergebniserfassung einschließlich des dazugehörigen Fragebogens, der dann für alle Bewohner*innen ausgefüllt muss, durch. In der Schulung werden aber auch ganz konkrete praktische Übungen durchgeführt, die das vermittelte Wissen vertiefen und für kritische Schwerpunkte im Rahmen der Ergebniserfassung sensibilisieren sollen.

Teamwork bei der Gruppenarbeit

Darauf aufbauend lässt sich in den nächsten Wochen ein konkreter Fahrplan für das weitere unternehmensinterne Vorgehen zur Vorbereitung festlegen. Dazu gehören die kritische Prüfung und entsprechende Anpassung der Vorgaben in der Pflegedokumentation, die Entwicklung von Schulungsmodulen für Pflegefachkräfte und viele weitere Maßnahmen, über die wir hier noch berichten werden.

Dranbleiben lohnt sich also!

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