Je besser die Überleitung, desto reibungsloser die Versorgung

Welche Informationen brauchen Krankenhäuser, um unsere Bewohner*innen pflegerisch gut versorgen zu können?

Auf jeden Fall die üblichen Stammdaten, wesentliche Diagnosen, Informationen über Risiken, Prophylaxen und die Nutzung von Hilfsmitteln sowie grundsätzliche Angaben zur pflegerischen Versorgung.

Aber gerade bei Bewohner*innen mit kognitiven und kommunikativen Beeinträchtigungen ist noch einiges mehr erforderlich.

Informationen über die übliche Tagesstruktur und feste Gewohnheiten helfen, den Bewohner*innen auch an einem anderen Ort eine Orientierung zu geben.

Ebenso kann es sein, dass herausfordernd erlebtes Verhalten im Alltag eine große Rolle spielt. Die Kenntnis und die entsprechende Berücksichtigung machen eine pflegerische Versorgung im Krankenhaus oftmals überhaupt erst möglich.

Zu diesem Zweck hat sich Nicole Genzel, Pflegefachkraft im PARITÄTISCHEN Seniorenwohnen am Rosengarten, etwas einfallen lassen, denn mit dem bisher genutzten und nicht veränderbaren Überleitungsbogen aus der Papierdokumentation können diese, für die Bewohner*innen äußerst wichtigen Informationen nicht so wie notwendig übermittelt werden.

Gemeinsam mit dem Zentralen Qualitätsmanagement entwickelte sie eine Ergänzung zu einem neuen Überleitungsbogen, der nun auch aus der Dokumentationssoftware heraus ausgedruckt werden kann.

Es wird noch ein bisschen Wasser die Spree hinunterfließen bis die gesamte Dokumentation rund um die Überleitung auf Knopfdruck ausgedruckt und ins Krankenhaus mitgegeben werden kann.

Aber wir bleiben an der Weiterentwicklung dran.

Jetzt sagen wir erstmal: Danke, liebe Frau Genzel!

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