Lübecker Modell Bewegungswelten – was steckt noch dahinter?

Ein Beitrag von Joyc Thoms-Holicki

Das Lübecker Modell Bewegungswelten dient der Förderung der Beweglichkeit, der Ausdauer, der Koordination, der Kognition sowie der Steigerung der Kraft. Auch der Spaß und die Freude dürfen nicht fehlen, um motiviert in die Übungsstunde zu starten.

 

Alexandra Berg, Ergotherapeutin im Paritätischen Seniorenwohnen, lässt unsere Bewohner*innen an 2 Tagen in der Woche in die unterschiedlichsten Bewegungswelten eintauchen.

Aktuell stehen Frau Berg siebzehn Bewegungswelten zur Verfügung.

Den Übungen in der jeweiligen Bewegungswelt sind bestimmte Regionen zugeordnet, die ausgeglichen bewegt werden sollten:

  • Region A: Kopf bis Hand
  • Region B: Rumpf
  • Region C: Beine

Zwei Pflichtübungen sind immer Bestandteil einer Bewegungswelt:

  • der Einbeinstand
  • das Aufstehen.

 

Eine Bewegungswelt dauert ca. 60 Minuten, wobei 45 Minuten für die reine Bewegung verwendet werden. Hinzu kommen noch Trinkpausen und die Verteilung der „Hausaufgaben“. Am Ende der Stunde wird jedem Bewohner und jeder Bewohnerin ein persönliches Bewegungsprogramm mitgegeben, um die durchgeführten Übungen je nach den individuellen Möglichkeiten auch selbstständig fortführen zu können.

Max. 10 Bewohner*innen nehmen an der Bewegungswelt teil. Sie kennen sich gut, da sie immer in der gleichen Runde zusammenkommen.

 

Eine Voraussetzung für eine Teilnahme am Lübecker Modell Bewegungswelten ist das Vorhandensein einer Stehfähigkeit ggf. auch mit einem Hilfsmittel (z.B. Rollator) oder mit der Hilfe einer unterstützenden Person. Des Weiteren sollten die kognitiven Fähigkeiten noch gut ausgeprägt sein, um das Gesagte bzw. die Anleitungen der Übungsleiterin umsetzen zu können. Dies schließt auch eine noch gut vorhandene Hör- und Sehfähigkeit ein. 

Während der Übungsstunde kommen gezielt unterschiedliche Materialien zum Einsatz.

Welche das sind, darüber berichten wir im nächsten Beitrag.

 

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